Unsere Schlafumfrage

Schlaf ist individuell. So unverwechselbar wie unsere Stimme, die Farbe unserer Augen, unser Charakter. Jeder schläft also ganz einzigartig und kann seinen Schlaf im Grunde mit niemanden teilen. Was wir hier mit Ihnen teilen wollen sind Eigenheiten, Rituale, Erfahrungen und auch Ihren persönlichen Tip. Wir beginnen unsere aktuelle Umfrage mit der Frage: “Haben Sie ein Schlafritual ? ”

Bitte senden Sie uns Ihre Antwort über die Kontakt-Mailadresse unter dem Stichwort “UMFRAGE”.

Schrittweise wird hier ein Schlaflexikon aufgebaut. Lesen Sie hier unsere ersten Begriffe:

Schlafdiagnose
Schlaf ist die wichtigste Säule unserer Gesundheit. Ohne gesunden und ausreichenden Schlaf geht das wache Leben daneben. Der Schlaf ist die Quelle der Gesundheit, Vitalität, Leistungskraft, Kreativität und Lebensfreude!
Der Schlaf ist zunehmend durch innere (z.B. Stress) und äußere Einflüsse (z.B. elektrische Geräte) gestört. Von Einschlaf- und Durchschlafproblemen, unruhigem und somit schlechtem Schlaf ist heute bereits jede/r Dritte/r betroffen. Der nächtliche Schlaf ist nicht mehr wirklich erholsam – die Folgen sind: Müdigkeit am Tage, Leistungsmangel, Unkonzentriertheit, Kreislaufprobleme u.v.a.

Was ist der Schlafquotient? (SQ)
Der Schlafquotient ergibt sich aus folgenden Punkten. Aus der Zeit, die wir uns in 24 Stunden zum Schlafen gönnen. Ebenso aus dem Wissen um einen gesunden oder auch um den gestörten Schlaf.  Außerdem setzt sich der Schlafquotient aus den persönlichen Eigenheiten zusammen, wie wir mit den Hochs und Tiefs währen des Tages umgehen. Welche individuellen Gewohnheiten zur Schlafhygiene und Pflege des Schlafes haben wir?  Haben wir gelernt, unseren Schlaf an äußere Umstände wie Schichtarbeit, Temperatur oder Zeitzonenwechseln anzupassen?

Schlafzyklus
Der Schlafzyklus mit fünf verschiedenen Phasen dauert im Schnitt 85 bis 100 Minuten. Diese fünf Phasen wiederholen sich und beginnen von vorn: leichter Schlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf.  In einer normalen Nacht kann sich diese Abfolge bis zu fünfmal wiederholen. Gegen Morgen werden die Tiefschlafphasen kürzer und die Traumphasen nehmen zu. In den Morgenstunden überwiegt der REM-Schlaf, de für die psychische Erholung wichtig ist.

Schlafambulanz
Bei Schlafproblemen kann ein Schlaflabor mit einer dazugehörigen Schlafambulanz eine gute Anlaufstelle sein. Die meisten Patienten kommen mit einer Überweisung zu einer Konsultation mit dem Schlafmediziner. Im Schlaflabor werden die Patienten auf ihre Schlaf- und Wachbalance untersucht. Es werden Schlaftagebücher ausgewertet und praktischen Erfahrungen mit den Schlafgewohnheiten besprochen. Ein Besuch bei der Schlafambulanz kann auch der Prophylaxe und Nachkontrolle dienen. Beim ersten Besuch im Schlaflabor erstellt der Mediziner gemeinsam mit dem Patienten eine gründliche Anamnese. Der Arzt fragt nach der Schlafqualität, Schlafdauer und eventuellen Einschlafproblemen. Außerdem fragt der Arzt nach dem Gesundheitszustand, eventuellen häufigen Toilettengängen und Alpträumen.